Aktien kaufen mit Hilfe der Sektor-Analyse

Trading Ausbildungen befassen sich immer auch mit der Sektor-Analyse. Viele private Trader haben noch nie von der Sektor-Analyse des Aktienmarktes gehört – dabei ist die Sektoranalyse ein absolutes Basis-Element für jede Trading-Entscheidung. Das haben wir zum Anlass genommen, um einen Artikel zu diesem Thema zu verfassen und die wichtigsten Faktoren, Schritte und Grundsätze der Sektoranalyse am Aktienmarkt zusammenzufassen.

 

Sektor-Analyse beim Trading, wie geht das?

Bei der Sektor-Analyse werden Aktien in verschiedene Sektoren kategorisiert. Sektoren können zum Beispiel der Bankensektor oder die Dienstleistungsbranche sein. Dadurch lässt sich im direkten Vergleich erkennen, welche Sektoren – der übergeordnete Trend – zur Zeit sehr stark am Markt sind. Somit kann man Branchen erkennen, die stärker als der Marktdurchschnitt performen bzw. den Markt outperformen. Trader wollen den Markt outperformen, ansonsten könnten wir ja einfach einen Index-Fonds kaufen.

 

Warum machen Trader eine Sektoranalyse?

Bevor ein Trader eine Aktie kauft, will er wissen, wie es um den Gesamtmarkt steht. Das wird mit übergeordneten Indizes, wie zum Beispiel dem MSCI World, erreicht. Anschließend werden Länder-Indizes – S&P 500 oder DAX – betrachtet. Ein Index besteht aus Aktien verschiedenster Sektoren, wie Banken, Gesundheitsvorsorge, Rohstoffe, etc. Jeder dieser Sektoren hat gute und schlechte Phasen. Wenn wir eine Aktie suchen, möchten wir selbstverständlich in Richtung des Marktes traden – also suchen wir für Long-Positionen sehr starke Sektoren und für Short-Möglichkeiten sehr schlechte Sektoren. Um besser als der Markt bzw. Index zu performen, der ja nichts weiter als den Marktdurchschnitt bezeichnet, müssen wir in den stärksten Teilbereichen (Sektoren) Positionen halten.

 

Wie funktioniert die Sektor-Analyse des Aktienmarktes?

Es gibt verschiedene Modelle für Sektor-Einteilungen der Indizes. Wir halten uns gerne an eine eher grobe Einteilung(Super-Sektoren) und gehen bei den Fundamentaldaten dann weiter in die Details. Eine grobe Einteilung in Super-Sektoren kann zum Beispiel sein:

Banken
Finanzdienstleister
Rohstoffe
Allgemeine Dienstleistungen
Technologie
Gesundheit
Industriegüter
Konsumgüter
Media
Immobilien

Hinweis: Viele Aktien-Scanner arbeiten mit einer weiteren Einteilung in "Industrien" - eine zu exakte Kategorisierung in mehrere dutzend Industriezweige halten wir allerdings für kontraproduktiv.

 

Sektor-Analyse nur was für Profi-Trader?

Jeder professionelle Trader nutzt die Sektoranalyse, um den Markt einzuordnen und Positionen zu filtern. Das bezieht sich auf Day Trader, die der Volatilität folgen, auf Swing Trader, die das Momentum als Bewegungen handeln wollen und langfristige Investoren. Dabei ist zu beachten, dass langfristige Investoren andere Schlüsse aus der Sektoranalyse ziehen müssen als Day Trader und Swing Trader. Investoren suchen gerne nach gerade schwachen Sektoren, Day Trader und Swing Trader suchen nach Sektoren mit Momentum.

 

Die Sektor-Analyse ist beim Aktien kaufen essentiell!

Jeder Aktionär und Trader sollte die Sektoranalyse beherrschen. Die Sektoranalyse ist nicht optional, sondern ein absolut essentieller Teil jeder Tradingentscheidung. Ohne eine vorherige Sektoranalyse des Aktienmarktes sollte kein Trader - wirklich niemand - eine Aktie kaufen. Das betrifft sowohl Investoren mit einem langen Anlagehorizont, als auch Swing Trader und Day Trader! Bitte denken Sie daran, bevor Sie Aktien kaufen.  

 

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