Sollte ein Trader seine Positionen hedgen?

Erfolgreiche Swing Trader hedgen jede Ihrer Positionen. Was ist Hedging? Warum hedgen professionelle Trader und was können sich Börsen-Beginner von den Profis abgucken? Im Folgenden fassen wir die wichtigsten Informationen zum Them hedgen beim Aktien kaufen zusammen und schaffen einen kleinen Einblick in das große Thema Hedging für Trader.

 

Warum hedgen professionelle Trader Ihre Positionen?

Professionelle Trader wollen so wenige Risiken wie möglich eingehen. Aus diesem Grund wird Risiko-Minimierung in Form von Hedging praktiziert. Nicht jeden Faktor eines Trades kann man beschützen, aber die Möglichkeiten, die ein Trader hat, sollten konsequent umgesetzt werden. Wer seine Positionen "nackt" in den Markt schickt, geht ein hohes Risiko ein. Mit einem Hedge hebeln wir gewisse Risikofaktoren aus, man könnte also einfach gesagt sagen, dass ein Hedge so etwas wie eine Risikoversicherung für den professionellen Trader ist.

 

Wie hedge ich meinen Trade?

Jeder professionelle Trader kategorisiert Aktien in Sektoren. Wird eine Aktie gekauft, glauben wir nicht nur an das Unternehmen dieser Aktie, sondern auch, dass der Sektor Wachstum erzeugen wird.
Aus diesem Grund ist eine Möglichkeit des Hedgings zum Beispiel in dem selben Sektor gleichzeitig eine Short-Position aufzubauen. Sollte also der Sektor zusammenbrechen – aus welchem Grund auch immer – dann werden beide Positionen massiv fallen. Durch unseren Hedge erleiden wir durch diesen Zusammenbruch des Sektors keinen Verlust.

 

 

Wir versichern uns also gegen das Zusammenbrechen eines Sektors. Andere Beispiele sind, dass wir Gold oder Währungen zum Hedgen nutzen oder verschiedene Sektoren gegeinander ausspielen – also mit Korrelationen arbeiten. Die Möglichkeiten sind sehr umfassend, also konzentrieren wir uns im folgenden Beispiel auf das Hedging innerhalb eines Sektors. Das Hedging innerhalb eines Sektors ist einfach zu verstehen und extrem effektiv. Viele professionelle Trader nutzen ausschließlich diese Form des Hedgings für das Trading mit Aktien.

 

Ein kleines Hedging-Beispiel: Landwirtschaftssektor

Alle Prognosen stehen auf Wachstum, die Zahlen sind positiv, die Unternehmen stark am Markt.
Wir vergleichen die Unternehmen und kaufen schließlich Aktien von Firma XYZ. Einen Tag später kommt es völlig überraschend zu einer massiven Umweltkatastrophe und sämtliche Ernten werden zerstört. Die Kurse der Aktie rauschen in den Keller. Da die Konkurrenz gleichzeitig in den selben Regionen anbaut stürzt der gesamte Sektor ab. Wenn wir nicht nur Aktie XYZ gekauft, sondern die des – nach unserer Analyse – schwächeren Konkurrenten gleichzeitig geshortet hätten, so hätte uns das Zusammenbrechen des Sektors nicht geschadet und wir wären bei +/- 0 ausgestoppt worden, statt einen Komplettverlust zu erleiden. Wichtig zu wissen: Beide Positionen werden nicht nur gleichzeitig geöffnet, sondern auch gleichzeitig geschlossen. Die Verlustposition zu schließen und die "Gewinner-Aktie" laufen zu lassen ist hochriskant, da wir wieder "nackt" im Markt positioniert wären. Sollte der Markt also wieder drehen, würden wir im Verlust schließen.

 

Hat Hedging auch Nachteile?

Wir zahlen für beide Positionen Kommissionen oder Spreads bei unserem Broker. Somit steigen die Transaktionskosten. Da die Gewinnaussichten und Erfolgsquoten unserer Trades gleichzeitig immens steigen, kann das aber vernachlässigt werden. Unterlassenes Hedging ist übrigens einer der Hauptfaktoren, weshalb private Trader Geld verlieren.

 

Mit welchen Instrumenten hedgen professionelle Trader?

Viele Swing Trader handeln mit CFDs auf Aktien, da wir dort die Möglichkeit haben gleichzeitig Long- und Short-Positionen aufzubauen. Für Investoren ist das Hedging eher ungeeignet, da ein Investor ohne Stops arbeitet und Aktien – keine Aktien CFDs – traden sollte. Ein Swing Trader setzt immer Stops, um seine Positionen zu schützen. Er will am Momentum der Aktie profitieren.
Wichtig: Ein Investor sollte auf keinen Fall mit Stops arbeiten. Investoren sehen Kurseinbrüche als Chance Aktien günstig nachzukaufen bzw. das Portfolio günstig zu erweitern, daher wäre der Hedging-Ansatz für einen Aktien-Investor eher kontraproduktiv.

 

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